Weihrauch

Reinigen - Heiligen – Heilen



Was ist eigentlich Weihrauch?

Weihrauch ist das wohlduftende Harz der Weihrauchbäume, die am Roten Meer, in Arabien, Somalia und Indien gedeihen. Weihrauch wird gewonnen, indem man die Rinde der Bäume anritzt und die austretenden Harztränen von den Bäumen ablöst. Weihrauch bedeutete im Altertum Reichtum und Wohlstand und zählte zu den kostbarsten Gaben. Nicht zuletzt deshalb brachten die Heiligen Drei Könige dem neugeborenen Heiland Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke dar.

Der medizinische Nutzen von Weihrauch?

Der medizinische Nutzen von Weihrauch wird seit vielen Jahren untersucht. In der indischen Naturheilkunde Ayurveda wird Weihrauch schon seit vielen tausend Jahren eingesetzt. Erwiesen ist die heilende Wirkung bei chronischen Entzündungen. Verantwortlich für die entzündungshemmende Wirkung sind die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren. Boswelliasäuren sind die am häufigsten auftretenden Säuren im Weihrauchharz. In der Medizin wird die entzündungshemmende Wirkung vorrangig bei chronischer Arthritis sowie entzündlichen Darmerkrankungen eingesetzt.

Woraus wird Weihrauch gewonnen?

Weihrauch wird aus dem Harz des Weihrauch-Baumes gewonnen. Die Bäume wachsen in trockenen Regionen am Horn von Afrika, im Süden Arabiens sowie in Teilen Indiens. Durch Anschneiden der Stämme und Äste des Baumes erhält man eine klebrige Flüssigkeit, welche nach Trocknung das gewünschte Weihrauch-Harz ergibt. Das Harz ist der Grundstoff für jeden Weihrauch und wird bei der Weiterverarbeitung häufig mit aromatischen Hölzern, Myrrhe, Lavendel oder Sandelholz gemischt.

Weihrauchduft für Seele und Leib

Weihrauch kennt man meist nur aus dem Gottesdienst an hohen Festtagen. Da Weihrauch gleichermaßen belebt und entspannt, wird er heute auch in der Aromatherapie eingesetzt. Die Aromatherapie ist eine sanfte, ganzheitliche Methode, die auf Geist, Seele und Leib einwirkt und auch für die Selbstbehandlung sehr gut geeignet ist. Die Duftstoffe des Weihrauchs wirken harmonisierend und helfen so dem Organismus aus einem unausgeglichenen, verkrampften, und damit krankmachenden Zustand zum idealen Gleichgewicht zurückzufinden. Das Wirkungsspektrum reicht von Stimmungsveränderungen über Umstimmung der Organe bis hin zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

„Der Weihrauch trifft Tiefenschichten im Menschen,
die wir mit Worten nicht beschreiben können“.

 

Weihrauch als Heilmittel

Weihrauch wurde von Hippokrates über Hildegard von Bingen bis zu Paracelsus aufgrund seiner Heilwirkungen geschätzt und eingesetzt. Auch die moderne Medizin besinnt sich wieder dieser Wirkungen. Dr. Fernando schreibt: “Weihrauch ist der neue Weg einer rational begründeten Therapie zur Behandlung vieler entzündlicher Erkrankungen”. So wird Weihrauch gegen Entzündungserkrankungen wie z. B. Rheuma, chronische Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa), Multiple Sklerose und sogar gegen bestimmte Gehirntumore eingesetzt.



Weihrauch als altes, bewährtes Hausmittel

Weihrauchdämpfe wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend, immunstimulierend und desinfizierend. Bei Husten, Schnupfen, grippalen Infekten und vielen anderen Erkrankungen können Sie die Beschwerden mit wohltuenden Weihrauchdämpfen lindern. Zur Vorbeugung gegen grippale Infekte wirken Räucherungen der gesamten Wohnung mit Weihrauch. Durch diese Art der Raumdesinfektion wird das körperliche Immunsystem gestärkt. Diese Methode wird im Orient, in Indien und Asien bis heute äußerst wirksam praktiziert.

 

„Aus der Hand des Engels stieg der Weihrauch
mit den Gebeten der Heiligen zu Gott empor“.
(Offenbarung 8,4)


Tauchen Sie ein in den wohltuenden Duft von Weihrauch
und seiner positiven Wirkungen auf Seele und Leib.