Die Rauhnächte sind eine mystische Zeit zwischen Weihnachten (25.12.) und Dreikönig (06.01.). Das alte Jahr geht zu Ende, das neue beginnt. Man kann innehalten, das alte Jahr verabschieden und das neue Jahr begrüßen oder gar versuchen vorherzusehen, was es bringt. Dazu gibt es viele Riten und Bräuche. Deshalb wurde und wird diese Zeit traditionell zum Räuchern genutzt, um mit dem Räuchern diesen Wechsel zu begleiten und ihm dadurch besondere Kraft und Würde zu geben.

Das Gute ist, es gibt dazu keine festen Regeln. Vielleicht möchten Sie sich ja gerade mal in dieser Zeit frei davon machen, sich an Regeln halten zu müssen und sie halten sich mehr an das, wie es sich aus Ihrem Inneren heraus ergibt. Sie können zum Beispiel auch mit Partner und Familie eigene Rituale ersinnen.

Trotzdem möchte ich Ihnen natürlich gerne auch ein paar Möglichkeiten nennen.

Durchgeführt wird das Räuchern beliebig oft. Manche räuchern einmal an Heiligabend, manche zu Heiligabend, Silvester und Heilige Drei Könige, manche in jeder Nacht.

 

Wenn Sie an den 3 oben genannten wichtigen Nächten räuchern möchten, empfehle ich:

Rauhnacht: 24./25. Dezember: Verwenden Sie die reinigende Myrrhe, um das alte Jahr zu verabschieden und räuchern anschließend die Kräutermischung „Rauhnächte“ zur Energetisierung.

Rauhnacht: 31.Dezember/1.Januar: Räuchern Sie Weihrauch, Myrrhe und Dammar gemischt, um die hoffnungsvolle Vorfreude auf das neue Jahr zu unterstützen.

Rauhnacht: 5./6.Januar: Räuchern Sie wieder die Kräutermischung oder den Weihrauch. Schicken Sie damit gute Energien voraus und unterstützen dazu mit den Wünschen für die Zukunft.

Dazwischen, wenn Sie auch an anderen Tagen räuchern möchten, nehmen Sie gerne was Sie denken, was Ihnen guttut. Entweder die einzelnen Harze oder die Kräuter.

 

Das Räuchern selbst.

Auch hier ist viel Ausprobieren, was für Sie gut passt, angesagt. Eine Anleitung liegt unseren Produkten immer bei. Aber hier gerne noch ein paar zusätzliche Hinweise.

Zunächst zu den Mengen. Auch das ist völlig frei und individuell, wie es Ihnen guttut.

Versuchen Sie gerne bei den Harzen 3-4 kleiner Stücke. Wenn es Ihnen zu wenig Rauch ist, dann legen Sie einfach noch nach. Wichtig ist, dass auf der Kohle etwas Sand als Hitzeschutz liegt. Sie ist nämlich etwas zu heiß für die Harze und Kräuter. Idealerweise lassen Sie die Harze nicht länger als 5 Minuten auf der Kohle und streichen sie dann mit einem Löffel runter, um wieder frisch aufzulegen.

Von den Kräutern probieren Sie es mal mit einem Teelöffel voll. Kräuter müssen noch schneller erneuert werden, um einen guten Duft zu erhalten. Maximal eine Minute.

Die Kohle liegt ja in der Schale auf einem Sandbett. Sie können die Kräuter auch um die Kohle herum auf das Sandbett legen, damit sie weniger Hitze abbekommen.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche und anregende Zeit zwischen den Jahren.