Stressreduzierung, Schlafförderung, Vitalisierung.

Durch Räuchern zu mehr Wohlbefinden.

 

Das Räuchern mit Kräutern und Harzen hat eine lange Tradition, die weit über das Räuchern zur Weihnachtszeit hinaus geht. Natürlich ist gerade aber in den Herbst und Wintermonaten die Zeit des intensiven Räucherns, vor allem an Weihnachten und währende der Rauhnächte vom Heiligabend bis Dreikönig. Schon seit Jahrhunderten schwor man auf seine wohltuende Wirkung. Nicht umsonst wurde der Überlieferung nach, dem Jesuskind als wertvolle Gabe neben Gold auch die Räucherharze Weihrauch und Myrrhe gebracht.

 

Früher erlebten wir während der Sommermonate immer einen Rückgang an Nachfrage und Rat holen zu unseren Räucherprodukten. Das hat sich grundlegend geändert und wir stellen immer mehr das ganze Jahr über reges Interesse fest. Die Menschen werden vielleicht zunehmend bewusster und achtsamer und behalten das Räuchern ganzjährig aufrecht und nicht nur der Tradition wegen. Es scheint fast, als ob das Gespür dafür, was guttut und was helfen kann, wieder zunimmt.

 

Hoch im Kurs steht dabei immer noch, das klassische Reinigen von Häusern und Wohnungen nach Krankheit, Tod, Streit und Besitzerwechsel durch Ausräuchern mit hochwertigem Weihrauch oder Kräutern, oder beides im Mix. Das kann entweder in Form größerer Rituale erfolgen und man kann sich auch jemand dazu bestellen. Mit ein bisschen Sinn und Achtsamkeit lässt es sich aber sehr gut auch ganz einfach für sich selbst bewerkstelligen. Auf Anfrage lassen wir Ihnen gerne eine kleine und einfache Anleitung zukommen.

 

In der Aromatherapie hat sich der Duft der Kräuter und Harze und auch der Hölzer sehr bewährt, um Beeinträchtigungen der heutigen Zeit auf ganz natürliche Art zu begegnen. Sei es bei der Stressreduzierung, bei der Schlafförderung, bei der inneren Stärkung und Stabilisierung sowie der Vitalisierung.  Ein Krankenhaus im Allgäu verwendet diese Aromatherapie sogar im Aufwachraum. Unser Riechsystem ist direkt mit dem sogenannten limbischen System im Gehirn verbunden. Dem Ort, in dem die Verarbeitung von Emotionen erfolgt und das Triebverhalten entsteht. Dorthin gelangen die Duftmoleküle mit unserer Atmung beim Räuchern sehr rasch und entfalten ihre entsprechende Wirkung.

 

Heutzutage können die Inhaltsstoffe des Räucherguts wesentlich besser erforscht und untersucht werden. Neben unserer eigenen Expertise über Weihrauch und andere Harze, haben wir uns dazu mit einem ausgebildeten Kräuterpädagogen zusammengetan, der uns ganz spezielle Mischungen aus hauptsächlich selbst angebauten und zubereiteten Kräutern, teilweise zusammen mit unserem aus dem Oman importierten Weihrauch herstellt. Ist nämlich bei Kräutern der Wuchsstandort ungünstig und wird die Ernte, Trocknung und Zerkleinerung nicht fachmännisch vorgenommen, können Kräuter fast wirkungslos bleiben.

 

Beim Räuchern werden die in den Harzen und Pflanzen gebundenen ätherischen Öle und andere wirksamen Stoffe aus dem Räuchergut gelöst. Die Intensität lässt sich gut über die Art des Räucherns bestimmen. Das Räuchern auf glühender Kohle entfaltet viel und intensiven Rauch und ist gut zum Ausräuchern von Wohnungen und Häusern geeignet, oder für den, der eben viel Rauch möchte. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Räuchergut nicht zu viel Hitze abbekommt und dann verbrennt und unangenehm riecht. Mit einem Stövchen mit Sieb und einem Teelicht als Wärmequelle geräuchert, ergibt deutlich weniger Rauch und ist auch mit weniger Aufwand verbunden. So kann das Räuchergut den ganzen Abend über genossen werden.

Manchmal reicht anscheinend schon das ganz leichte, man könnt es schon fast homöopathisch nennen, freisetzen des Duftes über die Körperwärme. Eine Kundin mit Schlafstörungen schwört auf unseren Weihrauschmuck und hat uns geschrieben, sie schlafe seit sie ihn auch nachts trägt, ohne Probleme.

Wir wünschen Ihnen viele wohltuende Erfahrungen mit dem Räuchern und hoffen, dass es Sie etwas leichter durch unser nicht gerade einfaches Leben trägt.

 

Bernhard Adler, Heilpraktiker für Psychotherapie nach dem Heilpraktiker Gesetz.

Für K W Kirchen-Weihrauch, Birgit Hermenau